Sicherheit in der Residenz

Die Themen Sicherheit und Lebensqualität im Alter stehen in der Residenz Bad Vöslau an oberster Stelle. Aktuelle Anliegen von Bewohnern im Bereich Dauerwohnen oder in der Pflegeabteilung anzusprechen, gehört zum Tagesprogramm der Residenz Mitarbeiter. Wir haben mit Walter Petschnig, BSc MSc gesprochen, wie sicher sich Bewohner in der Residenz fühlen können.

Herr Petschnig, Sie sind seit Februar neuer Leiter der Residenz Bad Vöslau und Sie haben in den letzten Monaten sehr viel in das Thema „Sicherheit“ investiert. Welcher Vorteil ergibt sich dadurch für Residenz Bewohner?

W. Petschnig: Unser Qualitätsniveau in Sicherheitsfragen ist für unsere Bewohner weiter angestiegen. Das betrifft wichtige Bereiche im Haus: Hygiene, Küche, Ablauforganisationen, Notfälle, Brandschutz und natürlich Medikamentensicherheit. Wir haben uns gerade von einer Fachabteilung des Landes Niederösterreich prüfen lassen und eine sehr positive Bewertung bekommen. Das freut uns natürlich! Und unsere Mitarbeiter sind bestens geschult, was im Notfall zu machen ist.

Wie darf man sich das in der Praxis vorstellen? Wie spüren Bewohner das Thema Sicherheit in der Residenz?

W. Petschnig: Nehmen wir zum Beispiel den Bereich Dauerwohnen. Unser Ziel ist, dass Bewohner so lange wie möglich selbständig im eigenen Appartement wohnen. Kleiner Pflegebedarf wird direkt im Appartement durchgeführt. Neu bei uns im Haus ist ein sogenanntes „Screening“, das wir mit Bewohnern durchführen. Unsere neue Pflegebereichsleitung ist qualifizierte Validationstrainerin und überprüft regelmäßig den Pflegebedarf von Bewohnern. Ist die Pflege ausreichend? Wie entwickelt sich der Gesundheitszustand eines Bewohners? Besteht ein erhöhter Pflegebedarf? Der richtige Zeitpunkt, Entwicklungen beim Pflegebedarf zu erkennen, liegt uns sehr am Herzen. Vor allem, wenn die Sicherheit eines Bewohners im Appartement nicht mehr gewährleistet ist. Dann ist nach weiterer Analyse und Einwilligung des Bewohners und der Angehörigen ein Wechsel auf unsere Pflegestation möglich – mit professioneller Betreuung rund um die Uhr, 24 Stunden.

Wie ist Ihre Pflegeabteilung organisiert?

W. Petschnig: Wir führen unseren Pflegebereich sehr personalintensiv und mit einem hohen Qualitätsanspruch. Eine persönliche und individuelle Betreuung ist uns enorm wichtig. Und auch hier haben wir in den letzten Monaten die Themen Kommunikationswege, Abstimmungsprozesse und Medikamentensicherheit weiterentwickelt. Eine Organisations- und Optimierungsphase wird mit August abgeschlossen.

Welche Möglichkeit haben Bewohner in der Residenz Wünsche und Verbesserungsvorschläge einzubringen?

W.Petschnig: Zum einen habe ich immer ein offenes Ohr und auch eine offene Tür für Anregungen bzw. Fragen von Bewohnern. Zum anderen werden wir nun wieder alle 2 Monate unsere Direktionsplauderei durchführen. Diese Möglichkeit der Kommunikation mit der Residenzleitung hat sich sehr bewährt und schafft große Transparenz.

HERZLICHEN DANK FÜR DAS GESPRÄCH!