IM GESPRÄCH MIT

GÜNTER SIKKA

77 Jahre, Globetrotter
2 Wohnsitze: Fort Myers / Florida und Residenz / Bad Vöslau

Herr Sikka, Sie kommen gerade aus Fort Myers, Florida – Ihrem Zweitwohnsitz, bereisen immer noch ganz Amerika. Was machen gerade Sie in einer Seniorenresidenz in Bad Vöslau?

Günter Sikka: (lacht) Pause und mich freuen auf die nächste Reise. Nein, Scherz beiseite – ich bin ein Realist und weiß, dass ich nicht jünger werde. Irgendwann werde ich weniger reisen können oder gar nicht mehr. Ich bin bewusst vor 5 Jahren in die Residenz gezogen, um mich „auf Teilzeitbasis“ an einen  neuen Ort zu gewöhnen, der irgendwann einmal mein einziges Zuhause sein wird. Mein Haus in  Niederösterreich habe ich verkauft. Ich bin alleine – was brauche ich da ein ganzes Haus.

Mal ehrlich, als Sie vor 5 Jahren eingezogen sind, was war für Sie die größte Herausforderung?

Günter Sikka: (lacht wieder) Das Umfeld ist sicher ganz neu. Und alt ist nicht gleich alt. Natürlich sieht man  auch Menschen, die bereits mit Rollator durch die Gegend fahren. Nur habe ich mich mittlerweile daran  gewöhnt. Ich habe mehr Verständnis, weil auch für mich der Tag kommen kann, an dem ich nicht mehr so mobil bin.

Und Sie haben sich jetzt bereits gut eingelebt?

Günter Sikka: Die Jahre schaffen natürlich eine Vertrautheit und das Tolle ist überhaupt: Ich kann völlig  eigenständig steuern, ob ich Menschen treffe oder nicht. Wenn man hier seine Ruhe haben will, geht das  wunderbar. Und wenn man mehr erleben will, gibt es genug Aktivitäten, an denen man teilnehmen kann.  Du kannst, aber du musst nicht. Das ist das Schöne daran. Ich bin ein freiheitsliebender Mensch.

Und wie schaut bei Ihnen so ein typischer Residenz Tag aus?

Günter Sikka: Ich mache täglich eine Stunde Bewegung. Am liebsten jogge ich durch die Weingärten. Bei  Schlechtwetter nutze ich den Fitnessraum, das Hallenbad und den Saunabereich im Haus. Das Wetter ist  natürlich in Fort Myers sonniger! Dann plaudere ich beim Mittagstisch mit einer Bewohnerin und  nachmittags lese ich sehr viel im Internet, die Nachrichten aus der ganzen Welt. Ich habe auch noch Freunde in der Region, die ich besuche.

Und warum haben Sie sich für die Residenz entschieden?

Günter Sikka: Ein Freund hat mir das Haus empfohlen. Ich habe mir bei einer Hausführung alles angesehen und für mich war sofort klar, dass ich hier einziehen möchte. Die herzlichen Menschen, das  Angebot und die Sauberkeit im Haus sind einzigartig. Und ich wollte unbedingt in dieser Gegend bleiben. Besonders zu schätzen weiß ich aber auch die Flexibilität der Direktorin Marlene Sporr. Man kann mit ihr über alles sprechen und sie findet immer eine Lösung.

Herr Sikka erzählt mir, dass es in einem Monat wieder nach Florida geht.

NA DANN, GUTE REISE, LIEBER HERR SIKKA!

 

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